Jugendliche entdeckten in Limbourg Geschichte, Menschenrechte und gelebtes Europa.
Am heutigen Tag besuchten die Jugendlichen der EURIADE 2026 die Ambassade du Pays de Rode à Limbourg. In drei Gruppen á ca. 20 Personen erlebten sie nacheinander drei verschiedene Eventteile.
Teil 1: Aufgaben der Ambassade du Pays de Rode: Dr. Jörg Schmitz-Gielsdorf, Ambassadeur, leitete die Vorstellung der Ambassade ein. Prof. Dr. Lorscheider, Head of International Networking, präsentierte sodann einen Informationsfilm mit einer vielfältigen Darstellung der verschiedensten Aktivitäten und Events. Kathrin Holtermann, Vorsitzende der Stiftung Hertog-Limburg-Pad, zeigte eine neue Landkarte der Euregio-Maas-Rhein, welche sie im Rahmen Ihrer Mitarbeit in maßgeblichen Arbeitsgruppen der Euregio-Maas-Rhein als Unterrichtsmaterial entwickelte. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Stadt Limbourg geschenkt, die als historische Hauptstadt der Euregio-Maas-Rhein gelten darf. Denn geschichtlich liegt dieser Region das alte Herzogtum Limbourg zugrunde, welches im Jahr 1020 mit der Hauptstadt Limbourg gegründet wurde.
Teil 2: Der Gymnasiallehrer Peter Ramjoie führte die Jugendlichen durch die Geschichte Limbourgs, in dem er besonders markante Punkte zeigte. Hierzu gehört die seit kurzem in renovierter Form zu besichtigende Église Saint George, die dank Martin Jamard und Brundo Poswik, Fabrique Église, geöffnet werden konnte extra für den Besuch von Jugend im Dialog. Daneben zeigte er die geschichtsträchtige Linde am untere Ende der Ville historique, an der den Erzählungen nach in vergangenen Jahrhunderten verurteilte Missetäter aufgehängt wurden. Der dicke Stamm der Linde brauchte immerhin 5 Jugendliche, die sich an den Händen fassten, um den ganzen Stamm der Linde zu umgreifen.
Teil 3: In diesem Abschnitt der Aktivitäten übersetzten die Jugendlichen den Text auf einem Gedenkstein am Ortseingang. Der Text fordert zum Gedenken an die Menschen auf, die sich für die Menschenrechte und den damit zusammengängenden Schutz der Freiheit in der Gesellschaft eingesetzt haben. In einem weiteren Abschnitt dieser Aktivität besuchten sie drei öffentliche historische Wasserpunpen. Die Bedeutung des Wassers für die Sicherung des Lebens - in diesem Fall der Menschen in der Burgfestung Limbourg während Belagerungen in vergangenen Jahrhunderten - wurde greifbar nahe und erlebbar.
Zum Abschluß genossen die Jugendlichen das typisch belgische Tartiflette in der Brasserie Saint George, hergestellt und serviert durch die freundlichen Inhaber Pierre und Audrey. Angeleitet durch den Intendanten Prof. Dr. Dr. Werner Janssen bedankten sich die Jugendlichen persönlich bei den mitarbeitenden Personen Herrn Nikolas Wyrsch, Dr. Ansgar Lerner, Dr. Frank Greschik, 1. Usher of the Embassy Mariette Seegers, HLP-Vorsitzende Kathrin Holtermann, Prof. Dr. Schloeder und Prof. Dr. Lorscheider. Frau Dr. Brigitte Schoengen, begleitende Ärztin der EURIADE, und Dr. Jörg Schmitz-Gielsdorf, begleitender Psychologe der EURIADE dankten ebenfalls den Veranstaltern der EURIADE.













